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Sefra baut Standort seiner Zentrale Oberwaltersdorf aus

Das seit 124 Jahren auf die Eigenproduktion hochwertiger Wandfarben und ihren Vertrieb spezialisierte Familienunternehmen Sefra errichtet am Firmenstandort Oberwaltersdorf eine neue Fabrikshalle. Damit will Österreichs größter Farbenfachhändler, der sein derzeitiges Netz mit 14 Filialen im gesamten Bundesgebiet noch weiter aufzustocken beabsichtigt, den kontinuierlich steigenden Platzbedarf decken.
Schon derzeit werden hier pro Jahr 7.000 Tonnen Farben erzeugt. Die Kunden des Traditionsbetriebes sind Maler, Raumausstatter und Privatpersonen. Sefra beschäftigt 136 Mitarbeiter, die einen Jahresumsatz von 23 Millionen Euro mit leicht steigender Tendenz erwirtschaften. Die Produktpalette besteht aus rund 2.000 Artikeln. Neu im Sortiment sind Bio-Farben, deren Bedeutung wächst.

"Die Vorschriften in Sachen Farbenproduktion sind schon streng genug. Dennoch haben wir unser eigenes Bio-Qualitätssiegel kreiert", teilt Sefra-Geschäftsführer Christian Seidler im Gespräch mit dem NÖ Wirtschaftspressedienst mit. "Um die Natürlichkeit und Nachhaltigkeit der neuen Produkte unserer Bio-Palette zu dokumentieren, haben wir unser Markenzeichen, das bunte Zebra, grün eingefärbt", betont er. Damit reagiere man auf einen Bedarf des Marktes. "Die Menschen sollen spüren", sagt der Sefra-Chef, "dass wir uns mit ihren Bedürfnissen auseinandersetzen und ihren Wunsch nach der Verwendung nur einwandfreier Stoffe in der Produktion erfüllen."

Konsumentenwünsche waren es auch, die Sefra veranlassten, das Geschäftsfeld in Richtung Raumgestaltung und Raumsanierung auszudehnen. "Im Beratungsgespräch stoßen unsere Spezialisten immer wieder auf Kundenanliegen, die über die Verschönerung einer Wand mit dekorativen Farben, Tapeten oder Wand-Tattoos hinausgehen", so Seidler. Sei es, dass eine Mauer trocken gelegt werden muss oder Schimmel zu entfernen ist. Auch hier biete man sich als Problemlöser an.

Was in seinen Augen ein Familienbetrieb ist, erklärt Christian Seidler so: "Familie steht bei uns nicht nur auf dem Papier. Ich will ein Chef zum Angreifen sein. Die Unternehmensführung gestalte ich so flach wie möglich und verteile Kompetenzen auf meine acht Bereichsleiter. Habe ich Entscheidungen zu treffen, so denke ich immer auch an die Konsequenzen für meine Mitarbeiter. Diese belohnen menschliche Unternehmenspolitik mit Firmentreue. Und der geringe Mitarbeiterwechsel kommt direkt auch dem Kunden zugute. Ich will, dass ein Kunde, wenn er auch erst nach fünf Jahren wiederkommt, um sich neue Farben zu kaufen, auf denselben Verkäufer trifft. Das schafft Vertrauen zu Sefra und gibt dem Kunden Sicherheit."
Quelle NÖWPD
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