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Am Podium: Hinten stehend von links nach rechts: Carmen Jeitler-Cincelli, Sabine Wolfram, Birgit Hold Vorne sitzend von links nach rechts: Aurelia Tseik, Jürgen Hladovsky, Heinz Diklic, Michael Vukovits, Maria Kulig
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Frauennetzwerke und Männernetzwerke unter der Lupe

Das Netzwerk von Frau in der Wirtschaft Baden setzte wieder ein starkes Zeichnen und lud am 5.7. zu den ersten Ebreichsdorfer Sommergesprächen in das Golfrestaurant Albatros ein. Bei einer spannenden Podiumsdiskussion wurden Frauen- und Männernetzwerke unter die Lupe genommen, um dabei über Gemeinsamkeiten sowie Gegensätze zu diskutieren.
Das bekannte Wirtschaftsfrauennetzwerk setzt in regelmäßigen Abständen Impulse, vor allem in Form von Veranstaltungen, bei denen gesellschaftliche, soziale oder wirtschaftliche Themen, aber auch Aktionen im Mittelpunkt stehen. „Die ersten Ebreichsdorfer Sommergespräche wurden initiiert, um die Vernetzung im Bezirk weiter auszudehnen und in dieser Region zu fördern“, freut sich Sabine Wolfram, Mitinitiatorin der Veranstaltung, über die erfolgreiche Premiere. Eine wunderbare Gelegenheit bot sich dazu im stimmungsvollen Ambiente des Golfrestaurants Albatros.

An der Podiumsdiskussion, die von Birgit Hold (Mitinitiatorin) souverän und mit viel Feingefühl moderiert wurde, nahmen eine Vielzahl an Unternehmerinnen und Unternehmer der Region teil. Die Podiumsgäste, Heinz Diklic (Bau- und Möbeltischler), Carmen Jeitler-Cincelli (Bezirksvertreterin von Frau in der Wirtschaft), Jürgen Hladovsky (Friseurmeister), Maria Kulig (Geschäftsführerin), Aurelia Tseik (Trafikantin) und Michael Vukovits (Journalist), kamen aus verschieden Branchen und sind als Frauen in Männerdomänen tätig und umgekehrt. Die zentrale Frage des Abends, was Frauennetzwerke von Männernetzwerken unterscheidet, wurde aus verschiedenen Gesichtspunkten beleuchtet und die persönlichen Erfahrungen der TeilnehmerInnen lieferten dazu einen wertvollen Beitrag.

Generell konnten keine wirklichen Unterschiede festgestellt werden, lediglich eine Verschiedenheit im Zugang und in der Herangehensweise. Das Plenum zeigte sich einig, dass Probleme in der Kommunikation auch das Grundproblem im Miteinander zwischen den Netzwerken zu sein scheinen. Im Allgemeinen geht es um das Rollenbild der Frau und die Akzeptanz von Frauen in der „Männerwelt“. In diesem Bereich vermischen sich die beiden Domänen mit Vorurteilen und noch immer vorhandene Klischees mit Ängsten. Die Frauen seien aber schon auf dem richtigen Weg und müssen ihre Netzwerke nur noch strategisch besser nutzen, so der Tenor auf der Diskussionsbühne.

Frau in der Wirtschaft Baden zeigte einmal mehr, dass Diskussionsrunden wie diese wesentlich dazu beitragen können, die Wege abzukürzen und eine Vernetzung der „Welten“ zu erwirken.
Quelle Sabine Wolfram für jö-schau
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