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Finanzen
Bewahren Sie kühlen Kopf
Wenn Geldinstitute ihre Kreditkunden in die Enge treiben und sie zum Ausstieg aus einem bestehenden Schweizer-Franken-Kredit drängen, bedarf es aus Sicht der unabhängigen Finanzexperten "einer zweiten Meinung, wie beim Arzt." Michael Holzer, Obmann der niederösterreichischen Finanzdienstleister, empfiehlt im Gespräch mit dem NÖ Wirtschaftspressedienst: "Alle jene Personen, die von ihren Banken mündlich oder schriftlich aufgefordert werden, ihre Kredite in den Euro zu wechseln, rate ich dringend, eine unabhängige Meinung einzuholen. Gemeinsam mit dem Experten kann die Ist-Situation neutral bewertet werden. Erst dann können fundierte Entscheidungen getroffen werden."
60 Prozent aller österreichischen Kredite sind in anderen Währungen als dem Euro vergeben. Den größten Teil, nämlich 97 Prozent, macht der Schweizer Franken aus, eine bis vor kurzer Zeit als sicher und krisenresistent geltende Währung. Die Stabilität des Franken ist nun ins Gerede und in die Schlagzeilen geraten und verunsichert zahlreiche Kreditkunden. Manche Geldinstitute nutzen die Situation, um ihre Kunden mehr oder weniger intensiv zu einem oft verlustreichen Wechsel in den Euro zu bewegen, manchmal auch gegen ihren Willen.
Holzer und seine Kollegen orten hier einen eklatanten Informationsbedarf, der nur von unabhängiger Seite gestillt werden kann: "Sobald die Bank sieht, da steht ein Berater hinter dem Kreditnehmer, agiert diese oft ganz anders." Dennoch sei es wichtig, sich des Risikos bewusst zu sein, das man mit einem Fremdwährungskredit eingegangen ist. Holzer appelliert an die Geldinstitute, den Kunden genügend Zeit zu geben, ihre Situation zu überdenken. Es dürfe zu keinen vorschnellen und panikartigen Entscheidungen kommen, die "einseitig in eine Richtung gehen", warnt der Obmann. Den Kunden rät er: "Alles schriftlich anfordern, klar niederschreiben lassen, keine Entscheidungen aufgrund mündlicher Aussagen treffen und dennoch das Risiko im Auge behalten."
60 Prozent aller österreichischen Kredite sind in anderen Währungen als dem Euro vergeben. Den größten Teil, nämlich 97 Prozent, macht der Schweizer Franken aus, eine bis vor kurzer Zeit als sicher und krisenresistent geltende Währung. Die Stabilität des Franken ist nun ins Gerede und in die Schlagzeilen geraten und verunsichert zahlreiche Kreditkunden. Manche Geldinstitute nutzen die Situation, um ihre Kunden mehr oder weniger intensiv zu einem oft verlustreichen Wechsel in den Euro zu bewegen, manchmal auch gegen ihren Willen.
Holzer und seine Kollegen orten hier einen eklatanten Informationsbedarf, der nur von unabhängiger Seite gestillt werden kann: "Sobald die Bank sieht, da steht ein Berater hinter dem Kreditnehmer, agiert diese oft ganz anders." Dennoch sei es wichtig, sich des Risikos bewusst zu sein, das man mit einem Fremdwährungskredit eingegangen ist. Holzer appelliert an die Geldinstitute, den Kunden genügend Zeit zu geben, ihre Situation zu überdenken. Es dürfe zu keinen vorschnellen und panikartigen Entscheidungen kommen, die "einseitig in eine Richtung gehen", warnt der Obmann. Den Kunden rät er: "Alles schriftlich anfordern, klar niederschreiben lassen, keine Entscheidungen aufgrund mündlicher Aussagen treffen und dennoch das Risiko im Auge behalten."
Quelle NÖWPD

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