
So sah der Rathausplatz damals ohne Zelt aus
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statt € 4.500,00 nur € 4.500,00
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Ebreichsdorf
Zelte sind im Sommer normal
Zugegeben, wir sind leicht angeschlagen. Unsere JÖ SCHAU Party vom letzten Freitag hat lange gedauert. Dass wir viele Gäste (auch viele junge) begrüßen durften, hat uns sehr gefreut. Dass auch sehr viele, sehr lange geblieben sind auch. Aber das mit der jungen, dynamischen Redaktion war zugegeben ein Werbegag. Wir spüren die Anstrengung einer ausgiebigen Feier in unseren „über 40“ Körpern doch mehr als erwartet.
Und so sitzen wir mit müden Kopf und Sonnenbrillen in unseren Redaktionsräumen am Rathausplatz und hoffen, dass auch dieser Tag vergehen möge. Ein wenig hilft dabei, dass die Sonne heute nicht so scheint wie sonst. Das liegt nicht an der Wetterlage, sondern an einem überdimensionalen Partyzelt vor unserem Geschäft. Nein, nicht die Fußball- WM wurde wieder neu gestartet weil Zidane kopflos einen Kopfstoß machte, sondern weil ein stadtbekannter Gastronom heute heiratet und dafür dieses Zelt braucht. Wir wünschen ihm an dieser Stelle alles Glück der Welt und viele Kinder. Wir hoffen auch, dass sich die zahlreichen Gäste in seinem Zelt am Rathausplatz wohlfühlen. Wenn die Kollegen des Samariterbundes ein paar Minuten länger brauchen um am Einsatzort zu sein, weil sie einen Umweg machen müssen, haben Sie bitte dafür Verständnis. Man heiratet ja nur einmal im Leben (meistens).
Für uns ist das ok, haben wir doch andere Sorgen und auch jede Menge zu tun. Alleine wenn man einen kurzen Rückblick in die mediale Woche macht, lenkt das schon von einem imposanten Zelt vor unserer Nase ab. Was war eigentlich so alles diese Woche geschehen? Montag: erster Bürgermeisterchat nach der Misstrauensabstimmung. Man hatte den Eindruck nichts war geschehen. Ein souveräner Stadtchef stand unseren Chattern online zur Verfügung. Also alles wieder im Lot. Dann lesen wir: ein 17 Monate alter Bub stürzte in Zöbing bei Krems in einen Pool und überlebte Gott sei Dank. Liebe Eltern bitte mehr aufpassen. Henry Maske kehrt in den Ring zurück. Der braucht wohl wieder Geld und macht einen „letzten“ Kampf. Hoffentlich!
Der ASK Ebreichsdorf hat sich viel vorgenommen und will um den Titel mitspielen. Wir drücken Herrn Martinschitz fest die Daumen. Stefan Koubek (ein verhinderter Muster- Verschnitt) verliert wieder einmal, Peter Westenthaler will eine Links- Regierung verhindern (no na) und die Israelis bomben im Libanon. Das, was sie damit anrichten, ist natürlich nicht mit dem, an ihnen verübten Leid vergleichbar. Das in Kalifornien Waldbrände viel Unheil anrichten, Salzburg in die Champions Leaque kommen möchte und das Matterhorn abzubrechen droht ist auch zu lesen.
In Unterwaltersdorf ist die Welt noch in Ordnung, Bikerfest am Wochenende. Wir richten eine Jugendredaktion ein und klären auf, ob es Neuwahlen in unserer Stadt geben soll. Unsere Leser sagen ja (immerhin 70%) die Politiker nein. In einem Blitzinterview meint Herr Strauss, dass auch die Stadträte arbeiten und Herr Czompo will die Arbeit im Gemeinderat beobachten. Frau Melchior freut sich über den Bruch der Koalition („das ist eine Chance“) und Herr Balluf wünscht sich einen neuen Bürgermeister. Während Herr Smetana weiterarbeiten will, ist Frau Dr. Schmid für uns nicht erreichbar. Die ÖVP stellt sich dem Wählerwillen und will das Wohl der Gemeinde. Die Hisbollah bombt zurück, weil Israelis hingebombt hat und keiner weis mehr wer wirklich angefangen hat, der ASK Ebreichsdorf gewinnt gegen den Landesligisten Langenrohr 2:1 und wir machen eine Party im Cafe Carno.
Dass Erdgas teurer werden soll (um bis zu 18%), die ÖBB mehr Geld für ihre Pensionen braucht und Austria heute gegen Salzburg antritt ist zwar anzumerken, angesichts unserer heutigen Hypophyse nur bedingt lebenswichtig. Wären wir nämlich körperlich voll fit, würden wir uns über das Zelt vor unserer Nase wesentlich mehr aufregen. Aber wie gesagt, man heiratet ja nur einmal (meistens). Falls Sie unsere Persönlichkeit der Woche vermissen, hat das nichts mit unserem körperlichen Zustand zu tun, sondern der Beitrag wurde auf Wunsch vorerst zurückgezogen. Auf Grund der politischen Ereignisse hat unser Gast um eine spätere Erscheinung ersucht. Diesem Wunsch entsprechen wir selbstverständlich.
Und so sitzen wir mit müden Kopf und Sonnenbrillen in unseren Redaktionsräumen am Rathausplatz und hoffen, dass auch dieser Tag vergehen möge. Ein wenig hilft dabei, dass die Sonne heute nicht so scheint wie sonst. Das liegt nicht an der Wetterlage, sondern an einem überdimensionalen Partyzelt vor unserem Geschäft. Nein, nicht die Fußball- WM wurde wieder neu gestartet weil Zidane kopflos einen Kopfstoß machte, sondern weil ein stadtbekannter Gastronom heute heiratet und dafür dieses Zelt braucht. Wir wünschen ihm an dieser Stelle alles Glück der Welt und viele Kinder. Wir hoffen auch, dass sich die zahlreichen Gäste in seinem Zelt am Rathausplatz wohlfühlen. Wenn die Kollegen des Samariterbundes ein paar Minuten länger brauchen um am Einsatzort zu sein, weil sie einen Umweg machen müssen, haben Sie bitte dafür Verständnis. Man heiratet ja nur einmal im Leben (meistens).
Für uns ist das ok, haben wir doch andere Sorgen und auch jede Menge zu tun. Alleine wenn man einen kurzen Rückblick in die mediale Woche macht, lenkt das schon von einem imposanten Zelt vor unserer Nase ab. Was war eigentlich so alles diese Woche geschehen? Montag: erster Bürgermeisterchat nach der Misstrauensabstimmung. Man hatte den Eindruck nichts war geschehen. Ein souveräner Stadtchef stand unseren Chattern online zur Verfügung. Also alles wieder im Lot. Dann lesen wir: ein 17 Monate alter Bub stürzte in Zöbing bei Krems in einen Pool und überlebte Gott sei Dank. Liebe Eltern bitte mehr aufpassen. Henry Maske kehrt in den Ring zurück. Der braucht wohl wieder Geld und macht einen „letzten“ Kampf. Hoffentlich!
Der ASK Ebreichsdorf hat sich viel vorgenommen und will um den Titel mitspielen. Wir drücken Herrn Martinschitz fest die Daumen. Stefan Koubek (ein verhinderter Muster- Verschnitt) verliert wieder einmal, Peter Westenthaler will eine Links- Regierung verhindern (no na) und die Israelis bomben im Libanon. Das, was sie damit anrichten, ist natürlich nicht mit dem, an ihnen verübten Leid vergleichbar. Das in Kalifornien Waldbrände viel Unheil anrichten, Salzburg in die Champions Leaque kommen möchte und das Matterhorn abzubrechen droht ist auch zu lesen.
In Unterwaltersdorf ist die Welt noch in Ordnung, Bikerfest am Wochenende. Wir richten eine Jugendredaktion ein und klären auf, ob es Neuwahlen in unserer Stadt geben soll. Unsere Leser sagen ja (immerhin 70%) die Politiker nein. In einem Blitzinterview meint Herr Strauss, dass auch die Stadträte arbeiten und Herr Czompo will die Arbeit im Gemeinderat beobachten. Frau Melchior freut sich über den Bruch der Koalition („das ist eine Chance“) und Herr Balluf wünscht sich einen neuen Bürgermeister. Während Herr Smetana weiterarbeiten will, ist Frau Dr. Schmid für uns nicht erreichbar. Die ÖVP stellt sich dem Wählerwillen und will das Wohl der Gemeinde. Die Hisbollah bombt zurück, weil Israelis hingebombt hat und keiner weis mehr wer wirklich angefangen hat, der ASK Ebreichsdorf gewinnt gegen den Landesligisten Langenrohr 2:1 und wir machen eine Party im Cafe Carno.
Dass Erdgas teurer werden soll (um bis zu 18%), die ÖBB mehr Geld für ihre Pensionen braucht und Austria heute gegen Salzburg antritt ist zwar anzumerken, angesichts unserer heutigen Hypophyse nur bedingt lebenswichtig. Wären wir nämlich körperlich voll fit, würden wir uns über das Zelt vor unserer Nase wesentlich mehr aufregen. Aber wie gesagt, man heiratet ja nur einmal (meistens). Falls Sie unsere Persönlichkeit der Woche vermissen, hat das nichts mit unserem körperlichen Zustand zu tun, sondern der Beitrag wurde auf Wunsch vorerst zurückgezogen. Auf Grund der politischen Ereignisse hat unser Gast um eine spätere Erscheinung ersucht. Diesem Wunsch entsprechen wir selbstverständlich.
Quelle Jö-Schau

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