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Strom wird teurer, dafür Gas billiger

Die Gasnetztarife werden in Österreich um durchschnittlich 11 Prozent gesenkt, teilte die Regulierungsbehörde E-Control am 21.12.2017 mit.
Mit Ausnahme des Burgenlandes erfolge der Rückgangin allen Netzbereichen. Für einen gasbeheizten Durchschnittshaushalt mit einem Jahresverbrauch von 15.000 Kilowattstunden (kWh) betrage die Verbilligung im österreichweiten Schnitt 8,6 Prozent bzw. 31,46 Euro.

Die Netzentgelte machen ein Viertel bis ein Drittel der gesamten Gasrechnung aus, der Rest sind die Energiekosten sowie Steuern und Abgaben. In Summe wird die Entlastung laut E-Control bei 60 bis 70 Mio. Euro liegen.

Die regionalen Unterschiede sind groß. Teurer wird es nur im Burgenland: Die Gasnetztarife für eine Durchschnittshaushalt steigen um 8,4 Prozent bzw. 27,36 Euro (inklusive USt.). Die größte Preissenkung gibt es in Niederösterreich mit minus 55,37 Euro, gefolgt von der Steiermark mit 52,60 Euro und Wien mit 35,33 Euro.

Höhere Stromkosten wegen Netzwerkstabilisierung
Hingegen werden die Stromnetztarife wegen höherer Kosten für die Netzstabilisierung im kommenden Jahr steigen. Grund für die Erhöhung seien deutlich höher erwartete Kosten von das Engpassmanagement des Regelzonenführers APG, heißt es in einer Aussendung der E-Control. Die APG müsse Maßnahmen zur Netzstabilisierung ergreifen und dafür Kraftwerke abrufen.
Quelle die presse
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