
Der Stadtrat von Traiskirchen nimmt symbolischen Abschied von der Semperit

v.l. Bgm. Fritz Knotzer, Landtagspräsident Alfredo Rosenmaier, STR Ingrid Nachtelberger, Vzbgm. LABg Franz Gartner und STR Andreas Babler
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AUTOHAUS BRUNNER GesmbH Ebreichsdorf |
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Traiskirchen
Sag zum Abschied leise servus
Das 1896 gegründete Werk prägte über Jahrzehnte hinweg das Leben vieler Traiskirchner. Mit dem herannahenden Jahreswechsel schließt sich nicht nur ein Stück Traiskirchner Geschichte, sondern auch für die letzten 195 verbliebenen Produktionsmitarbeiter ist die Schicht endgültig zu Ende.
„Traiskirchen hätte sich ohne Semperit nicht so entwickeln können wie es heute dasteht“, erklärte ein sichtlich betroffener Bgm. Fritz Knotzer bei der Trauerkundgebung vor den Werkstoren. „Wenn auch die Zeiten nicht immer rosig waren, so war die Semperit für Continental ein echtes Geschenk, das nach dem Umbau zu einem der modernsten Reifenwerke wurde und auch noch den Marktzugang zu Japan öffnete. Wir haben jahrelang alles versucht um dem Standort zu retten, aber ohne Erfolg. Die Profitlogik des internationalisierten Kapitals hat gesiegt und sich auch mit der Schließung der Produktion hier in Traiskirchen manifestiert. Einmal mehr zeigt sich somit, wohin das Streben nach mehr Profit und höheren Dividenden im Interesse einiger Weniger führt“, so Knotzer weiter.
Sein Mitgefühl und seinen Dank richtete Knotzer dann an all jene MitstreiterInnen, die Seite an Seite für die Semperit und ihre Beschäftigten gekämpft haben und an die betroffenen Arbeiterinnen und Arbeitern sowie ihre Familien. Als äußeres Zeichen der Trauer wird seitens der Stadtgemeinde Traiskirchen bis zum 31. Dezember vor dem Rathaus die schwarze Fahne gehisst.
„Traiskirchen hätte sich ohne Semperit nicht so entwickeln können wie es heute dasteht“, erklärte ein sichtlich betroffener Bgm. Fritz Knotzer bei der Trauerkundgebung vor den Werkstoren. „Wenn auch die Zeiten nicht immer rosig waren, so war die Semperit für Continental ein echtes Geschenk, das nach dem Umbau zu einem der modernsten Reifenwerke wurde und auch noch den Marktzugang zu Japan öffnete. Wir haben jahrelang alles versucht um dem Standort zu retten, aber ohne Erfolg. Die Profitlogik des internationalisierten Kapitals hat gesiegt und sich auch mit der Schließung der Produktion hier in Traiskirchen manifestiert. Einmal mehr zeigt sich somit, wohin das Streben nach mehr Profit und höheren Dividenden im Interesse einiger Weniger führt“, so Knotzer weiter.
Sein Mitgefühl und seinen Dank richtete Knotzer dann an all jene MitstreiterInnen, die Seite an Seite für die Semperit und ihre Beschäftigten gekämpft haben und an die betroffenen Arbeiterinnen und Arbeitern sowie ihre Familien. Als äußeres Zeichen der Trauer wird seitens der Stadtgemeinde Traiskirchen bis zum 31. Dezember vor dem Rathaus die schwarze Fahne gehisst.
Quelle Jö-Schau

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