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Gesundheit
Kein Solarium mehr
Jugendliche dürfen ab 16 Jahren Alkohol trinken und rauchen, aber nicht ins Solarium?", wundern sich Teens und Sonnenbank-Anbieter. Mit 1. September tritt das Gesetz in Kraft, das Jugendlichen unter 18 Jahren die Benutzung von Solarien verbietet. Betreibern, die das Alter ihrer Kunden nicht kontrollieren und gegen das Gesetz verstoßen, droht eine saftige Geldstrafe bis zu 2180 Euro. Das gilt auch für Bäder, Fitnessstudios und Hotels, die Selbstbedienungsgeräte anbieten.
"Wir haben einfach keine Lobby wie die Alkohol- und Tabakbranche", sagt Hans Arsenovic, Betreiber der Solariumkette SunCompany und Branchensprecher in Wien. Obwohl Jugendliche unter 18 Jahren nur zwei bis drei Prozent seiner Kunden ausmachen, prognostiziert Arsenovic das Ende für jedes dritte Sonnenstudio.
Frühschädigung
Äußerst positiv sehen das Verbot hingegen die Dermatologen. "Hautschäden, die durch ultraviolette Strahlen verursacht werden - dies gilt sowohl für das natürliche Sonnenlicht wie auch für die künstliche UV-Strahlung -, machen sich umso stärker bemerkbar, je früher sie im Leben stattfinden. Sonnenbrände in der Kindheit und Jugend stellen den wichtigsten Risikofaktor für die Entwicklung des Melanoms dar", sagt Univ.-Prof. Harald Maier von der MedUni Wien.
Nicht selten entwickle sich auch ein suchtartiges Verhalten, welches Jugendliche oft und regelmäßig ins Solarium führt. Spätfolgen, wie Hautalterung und Hautkrebs, würden von vielen Menschen unterschätzt. Gerade Jugendliche würden in ihrer Entwicklungsphase nicht an die Folgen denken. "Nicht umsonst heißt es: Die Haut vergisst nichts", sagt Maier.
Das Verbot sei daher eine gute Prophylaxe und diene der Bewusstseinsbildung, "natürlich kann man aber nicht erwarten, dass es von heute auf morgen keine Melanome und keinen Hautkrebs mehr gibt", sagt Univ.-Prof. Hubert Pehamberger, Leiter der Klinik für Dermatologie der MedUni in Wien.
Alternativen
Teenager müssen jetzt aber nicht gänzlich auf einen braunen Teint verzichten. Immerhin gibt es die Möglichkeit auf Selbstbräuner auszuweichen - wenngleich man aufpassen muss, dass man keine unschönen Flecken durch unregelmäßige Verteilung der Creme verursacht. Einige Studios bieten auch "Airbrush-Tanning" an. Hier wird Selbstbräuner gleichmäßig auf den Körper gesprayt. Der einzige Nachteil: Die Bräune aus der Tube und aus der Spraydose hält nur einige Tage.
"Wir haben einfach keine Lobby wie die Alkohol- und Tabakbranche", sagt Hans Arsenovic, Betreiber der Solariumkette SunCompany und Branchensprecher in Wien. Obwohl Jugendliche unter 18 Jahren nur zwei bis drei Prozent seiner Kunden ausmachen, prognostiziert Arsenovic das Ende für jedes dritte Sonnenstudio.
Frühschädigung
Äußerst positiv sehen das Verbot hingegen die Dermatologen. "Hautschäden, die durch ultraviolette Strahlen verursacht werden - dies gilt sowohl für das natürliche Sonnenlicht wie auch für die künstliche UV-Strahlung -, machen sich umso stärker bemerkbar, je früher sie im Leben stattfinden. Sonnenbrände in der Kindheit und Jugend stellen den wichtigsten Risikofaktor für die Entwicklung des Melanoms dar", sagt Univ.-Prof. Harald Maier von der MedUni Wien.
Nicht selten entwickle sich auch ein suchtartiges Verhalten, welches Jugendliche oft und regelmäßig ins Solarium führt. Spätfolgen, wie Hautalterung und Hautkrebs, würden von vielen Menschen unterschätzt. Gerade Jugendliche würden in ihrer Entwicklungsphase nicht an die Folgen denken. "Nicht umsonst heißt es: Die Haut vergisst nichts", sagt Maier.
Das Verbot sei daher eine gute Prophylaxe und diene der Bewusstseinsbildung, "natürlich kann man aber nicht erwarten, dass es von heute auf morgen keine Melanome und keinen Hautkrebs mehr gibt", sagt Univ.-Prof. Hubert Pehamberger, Leiter der Klinik für Dermatologie der MedUni in Wien.
Alternativen
Teenager müssen jetzt aber nicht gänzlich auf einen braunen Teint verzichten. Immerhin gibt es die Möglichkeit auf Selbstbräuner auszuweichen - wenngleich man aufpassen muss, dass man keine unschönen Flecken durch unregelmäßige Verteilung der Creme verursacht. Einige Studios bieten auch "Airbrush-Tanning" an. Hier wird Selbstbräuner gleichmäßig auf den Körper gesprayt. Der einzige Nachteil: Die Bräune aus der Tube und aus der Spraydose hält nur einige Tage.
Quelle Kurier

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