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Oberwaltersdorf
Helene Auer reichts
„Ich lasse mir das nicht mehr gefallen“ , ist Altbürgermeisterin Helene Auer empört. „Diese Vorwürfe, die mir über die Medien gemacht werden, sind vollkommen unangebracht. Den Gipfel hat eine Tageszeitung am Samstag mit ihrer Ankündigung erreicht, dass gegen mich ermittelt würde. Es ist in diesem Artikel der Vorwurf wegen eines Kredites gemacht worden und unser jetzige Bürgermeister, Markus Gogollok wurde ebenfalls zitiert. Nur, dieser Kredit fiel nicht mehr in meine Amtsperiode und zweitens, ich habe mit dem Bürgermeister telefoniert und er hat bei dieser Zeitung in diesem Zusammenhang meinen Namen nicht erwähnt.“
Die OKOG hatte die Zustimmung des Landes
Auf die Frage ob Auer heute noch einmal die OKOG (Oberwaltersdorfer Kommunalbetriebs GmbH) gründen würd? „Ja, auf jeden Fall“, antwortet Auer mit dem Brustton der Überzeugung. „Nur müsste man sich auch an die Beschlüsse, die bei der Gründung der OKOG im Gemeinderat gemacht wurden halten“, so die Altbürgermeisterin.
„Als ich die Gemeinde übergeben habe, wurde sie vorher vom Land durchleuchtet“, erzählt Auer. „Am 23. September 2008 hielt ich meine letzte Sitzung und da wurde der Kontrollbericht, mit 37 Seiten, verlesen. Es wurde der Gemeinde ein finanzieller Freiraum zugestanden. Und, was noch sehr wichtig ist, das Land gab bei der Gründung der OKOG seine Zustimmung.“
Ursprünglich sollte die OKOG gefördert werden
Es wird viel davon gesprochen, dass sie behauptet, hätten das Land fördere die OKOG und die Gemeinde müsste relativ wenig investieren, ist das wahr? „Ja, wir hatten schon die Zusage von ECO-Plus und sollten eine Förderung von 70 bis 80 Prozent bekommen“, erinnert sich die Altbürgermeisterin. „Es war ein kompliziertes Konstrukt. Ich habe über alle Anrufe, E-Mails und Briefe ein Protokoll geführt, das liegt noch bei Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und seinem Stellvertreter Sepp Leitner. Dann kam plötzlich der Anruf eines hohen Beamten, man wolle kein zweites Herberstein und somit gebe es keine Förderung.“
Und zum Terminverlust? „Nein, so kann man es nicht nennen. Als ich alle Zusagen hatten, begannen wir zu bauen. Und das wurde mir zum Vorwurf gemacht. Ich hätte warten müssen, bis ich das Geld am Konto habe. Aber noch einmal, wir hatten schon die Zusagen“, so Auer.
„Nachdem wir eine Absage vom Eco-Plus bekamen, wurde ein Konzept entwickelt, wie wir ohne finanzielle Verluste die OKOG weiterführen konnten“, beschreibt Auer die damalige Situation. „Es war eine Verlegung der Siedlungsgrenzen geplant. Das hätte dem Land keinen Cent gekostet und der Gemeinde durch ein Betriebsgebiet Kommunalsteuer gebracht. Ich hatte die politische Zustimmung. Leider hörte mein Nachfolger Helmut Wodtawa nicht auf meinen Rat und ging mit seinem Vize Pribila zu den falschen Leuten, so kam auch dieser Ausweg nicht zustande“, schüttelt Auer ihren Kopf.
„Es war ein großer Fehler von mir, dass ich 2005 keinen anderen Vize aufgebaut habe, das bereue ich heute zutiefst.Wodtawa verließ sich zu sehr auf seinen Vize. Er war mehr Bürgermeister als Wodtawa“, meint Auer und weiter: „Markus Pribila war 15 Jahre für die Finanzen der Gemeinde zuständig. Er kannte meine ausgearbeiteten Projekte sehr genau“, ärgert sich die Altbürgermeisterin. „Und trotzdem wurde alles neu gemacht. Zum Beispiel der Kindergarten. Um 495.000 Euro hätten wir zwei weitere Gruppen gehabt und jetzt“, setzt Auer entsetzt fort „wird ein vollkommen neuer errichtet. Genauso der Friedhof oder der Sportplatz, das ist überhaupt der wertvollste Grund, den die Gemeinde besitzt und dort soll der Sportplatz errichtet werden?“, wundert sich Auer.
„Die OKOG hätte funktioniert, wenn man sich an die Gemeinderatsbeschlüsse gehalten hätte. Die OKOG hätte Grundstücke verkaufen können und sich so in der Anfangsphase selbst finanziert“, ist die Altbürgermeisterin überzeugt. „Leider wurde anders agiert.“
Die OKOG hatte die Zustimmung des Landes
Auf die Frage ob Auer heute noch einmal die OKOG (Oberwaltersdorfer Kommunalbetriebs GmbH) gründen würd? „Ja, auf jeden Fall“, antwortet Auer mit dem Brustton der Überzeugung. „Nur müsste man sich auch an die Beschlüsse, die bei der Gründung der OKOG im Gemeinderat gemacht wurden halten“, so die Altbürgermeisterin.
„Als ich die Gemeinde übergeben habe, wurde sie vorher vom Land durchleuchtet“, erzählt Auer. „Am 23. September 2008 hielt ich meine letzte Sitzung und da wurde der Kontrollbericht, mit 37 Seiten, verlesen. Es wurde der Gemeinde ein finanzieller Freiraum zugestanden. Und, was noch sehr wichtig ist, das Land gab bei der Gründung der OKOG seine Zustimmung.“
Ursprünglich sollte die OKOG gefördert werden
Es wird viel davon gesprochen, dass sie behauptet, hätten das Land fördere die OKOG und die Gemeinde müsste relativ wenig investieren, ist das wahr? „Ja, wir hatten schon die Zusage von ECO-Plus und sollten eine Förderung von 70 bis 80 Prozent bekommen“, erinnert sich die Altbürgermeisterin. „Es war ein kompliziertes Konstrukt. Ich habe über alle Anrufe, E-Mails und Briefe ein Protokoll geführt, das liegt noch bei Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und seinem Stellvertreter Sepp Leitner. Dann kam plötzlich der Anruf eines hohen Beamten, man wolle kein zweites Herberstein und somit gebe es keine Förderung.“
Und zum Terminverlust? „Nein, so kann man es nicht nennen. Als ich alle Zusagen hatten, begannen wir zu bauen. Und das wurde mir zum Vorwurf gemacht. Ich hätte warten müssen, bis ich das Geld am Konto habe. Aber noch einmal, wir hatten schon die Zusagen“, so Auer.
„Nachdem wir eine Absage vom Eco-Plus bekamen, wurde ein Konzept entwickelt, wie wir ohne finanzielle Verluste die OKOG weiterführen konnten“, beschreibt Auer die damalige Situation. „Es war eine Verlegung der Siedlungsgrenzen geplant. Das hätte dem Land keinen Cent gekostet und der Gemeinde durch ein Betriebsgebiet Kommunalsteuer gebracht. Ich hatte die politische Zustimmung. Leider hörte mein Nachfolger Helmut Wodtawa nicht auf meinen Rat und ging mit seinem Vize Pribila zu den falschen Leuten, so kam auch dieser Ausweg nicht zustande“, schüttelt Auer ihren Kopf.
„Es war ein großer Fehler von mir, dass ich 2005 keinen anderen Vize aufgebaut habe, das bereue ich heute zutiefst.Wodtawa verließ sich zu sehr auf seinen Vize. Er war mehr Bürgermeister als Wodtawa“, meint Auer und weiter: „Markus Pribila war 15 Jahre für die Finanzen der Gemeinde zuständig. Er kannte meine ausgearbeiteten Projekte sehr genau“, ärgert sich die Altbürgermeisterin. „Und trotzdem wurde alles neu gemacht. Zum Beispiel der Kindergarten. Um 495.000 Euro hätten wir zwei weitere Gruppen gehabt und jetzt“, setzt Auer entsetzt fort „wird ein vollkommen neuer errichtet. Genauso der Friedhof oder der Sportplatz, das ist überhaupt der wertvollste Grund, den die Gemeinde besitzt und dort soll der Sportplatz errichtet werden?“, wundert sich Auer.
„Die OKOG hätte funktioniert, wenn man sich an die Gemeinderatsbeschlüsse gehalten hätte. Die OKOG hätte Grundstücke verkaufen können und sich so in der Anfangsphase selbst finanziert“, ist die Altbürgermeisterin überzeugt. „Leider wurde anders agiert.“
Quelle NÖN | Lorenz

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