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Ebreichsdorf

Die Katze ist aus dem Sack

 Wer A sagt muss auch B sagen. Nach SPÖ Kritik an der Jugendgemeinderätin hätten die Genossen in der letzten Gemeinderatssitzung beweisen können, dass sie nur im Interesse der Stadtgemeinde arbeiten, wie sie ja immer behaupten.
4 Mandatare hätten gegen das Monsterprojekt „Junges Wohnen“ stimmen müssen, wenn sie in Zukunft noch ernst genommen werden wollen.

Es wird maximal 52 Wohnungen a 60 m2 für „Junges Wohnen“ hinterm City Center geben. Alle anderen Wohnungen (es gab bisher noch keine endgültige Zahl) werden normale Genossenschaftswohnungen werden. Das hat Bürgermeister Kocevar auch in der Gemeinderatssitzung Anfang Juli bestätigt. Dafür wäre keine Bauklassenerhöhung und externer Parkplatz notwendig gewesen. Natürlich auch nicht den Beschluss, der heute auf der Tagesordnung gestanden ist, womit der Monsterbau noch weiter an die Grundstücksgrenzen reichen wird.

In den Presseaussendungen des Genossen Kocevar wird immer wieder Kritik an der FPÖ-Jugendgemeinderätin Lisa Gubik geübt. Wie kann sie nur als Jugendgemeinderätin gegen das Monsterprojekt stimmen. Aber warum stimmen der rote Umweltstadtrat Strauß und der rote Umweltgemeinderat Pollak für das Projekt? Hier wird Boden versiegelt und Niederösterreich ist da leider Spitzenreiter.

Auch die 2 roten Eisenbahner, wie sie im Volksmund genannt werden, von der ehemals so „unpolitischen“ Liste ILSE, Stadtrat Pusch und Gemeinderat Kuchwalek dürften dem Projekt nicht zustimmen, denn sie haben jahrelang vor dem Bau solcher Monsterprojekte eine Verkehrslösung gefordert. Die gibt es aber nicht.

Die Roten haben beim Rösselhof, beim Hasengarten usw. immer mitgestimmt. Heute tun sie so, als hätten sie damit nichts zu tun gehabt. Rhetorisch ist ja Genosse Kocevar bestens geschult, viele Leute glauben ihm – leider.

Stadtrat Markus Gubik: „Mir liegen unsere 4 Ortsteile wirklich am Herzen, JA zu 52 Wohneinheiten für Junges Wohnen, NEIN zu den zig anderen Genossenschaftswohnungen hinterm City Center. Niemand weiß wie viele es überhaupt werden. 10, 20 oder gar 100! Solche Monsterprojekte haben wir genug und brauchen wir nicht.“
Quelle STR Markus Gubik
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