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Oberwaltersdorf
Auer vs. Wodtawa
Wer frei von Schuld ist, der werfe den ersten Stein
Die Altbürgermeisterin: "Ich habe einen Fehler gemacht, als ich 1998 Markus Pribila zu meinem Vizebürgermeister machte. Er war damals mit den Finanzen beschäftigt und ich habe mich auf ihn verlassen." Der Bürgermeister sieht das nicht so: "Ich glaube nicht, dass diese Entscheidung von Frau Auer ein Fehler war. Pribila arbeitet sehr gut und wir bilden ein gutes Team."
Auer nimmt auch den Wahlkampf aufs Korn: "Ich frage mich, wer bezahlt diesen Wahlkampf des Bürgermeisters? Wir haben damals so gut gearbeitet, dass wir keinen großen Wahlkampf nötig hatten und trotzdem haben wir jede Wahl gewonnen", fragt Auer. Wodtawa betont, dass er außer einer einzigen Pressekonferenz und einigen Plakaten keinen Wahlkampf führt. "Außerdem lehne ich es ab jemanden persönlich zu diffamieren", so Wodtawa.
"Ist diese Gemeindeführungnoch sozial?"
Und die Altbürgermeisterin hinterfragt auch den Sozialbereich in der Gemeindeführung. "Die Planung des Kindergartens zum Beispiel war schon Ende April 2008 fertig. Die beiden Kindergruppen könnten 2009 in Betrieb sein. Das wäre eine rasche Hilfe für die Eltern gewesen und auch sozial", wirft Auer dem Ortschef vor. Wodtawa schmettert diesen Vorwurf mit harten Worten ab: "Das ist eine glatte Lüge. Der angesprochene Kostenvoranschlag des Pfarrkindergartens wurde vom Land als nicht förderungswürdig befunden. Wir bauten einen Kindergarten für zwei Gruppen um 620.000 Euro. Außerdem: Frau Auer war bis September 2008 im Amt, warum hat sie dieses Projekt nicht gebaut?"
Das Thema Startwohnungen und betreutes Wohnen interessiere nicht nur viele Menschen, ist Auer überzeugt: "Es betrifft sie auch. Daher wurde schnell noch drei Wochen vor der Wahl darüber eine Projektvorstellung abgehalten. Es stellte sich heraus, dass es außer einigen Schlagworten nichts Konkretes seitens der Gemeindevertretung gab. Vielmehr handelt es sich um ein privates Projekt einer gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft, die dem Bürgermeister rasch vor der Wahl eine Bühne für den Wahlkampf bot. Ist das sozial oder ein Wahlgag? Obwohl es bereits seit 10 Jahren das "Haus Helene" gibt, kennt die Gemeindeführung noch immer nicht den Unterschied zwischen "betreutem Wohnen" und "betreubares Wohnen".
"Auch das stimmt nicht", kontert Wodtawa: "Obwohl das Projekt noch nicht fertig ist, gibt es bis jetzt drei Anmeldungen. Bei betreutem Wohnen wäre rund um die Uhr ein Pflegepersonal vorgeschrieben. Das "Haus Helene" war somit nicht gesetzeskonform. Ich habe, als ich das Amt des Bürgermeisters übernahm, ein schweres Erbe angetreten. Die Altbürgermeisterin hat mir die Gemeindefinanzen mit einem Minus von etwa 900.000 Euro hinterlassen. Und puncto der letzten Gemeinderatssitzung. Ich glaube dem Beirat ist der Ernst der Lage nicht bewusst. Es haften alle für die OKOG auch mit ihrem privaten Vermögen. Deshalb bin ich so vorsichtig und hielt mich streng ans Gesetz - keine öffentliche Sitzung!"
Auer nimmt auch den Wahlkampf aufs Korn: "Ich frage mich, wer bezahlt diesen Wahlkampf des Bürgermeisters? Wir haben damals so gut gearbeitet, dass wir keinen großen Wahlkampf nötig hatten und trotzdem haben wir jede Wahl gewonnen", fragt Auer. Wodtawa betont, dass er außer einer einzigen Pressekonferenz und einigen Plakaten keinen Wahlkampf führt. "Außerdem lehne ich es ab jemanden persönlich zu diffamieren", so Wodtawa.
"Ist diese Gemeindeführungnoch sozial?"
Und die Altbürgermeisterin hinterfragt auch den Sozialbereich in der Gemeindeführung. "Die Planung des Kindergartens zum Beispiel war schon Ende April 2008 fertig. Die beiden Kindergruppen könnten 2009 in Betrieb sein. Das wäre eine rasche Hilfe für die Eltern gewesen und auch sozial", wirft Auer dem Ortschef vor. Wodtawa schmettert diesen Vorwurf mit harten Worten ab: "Das ist eine glatte Lüge. Der angesprochene Kostenvoranschlag des Pfarrkindergartens wurde vom Land als nicht förderungswürdig befunden. Wir bauten einen Kindergarten für zwei Gruppen um 620.000 Euro. Außerdem: Frau Auer war bis September 2008 im Amt, warum hat sie dieses Projekt nicht gebaut?"
Das Thema Startwohnungen und betreutes Wohnen interessiere nicht nur viele Menschen, ist Auer überzeugt: "Es betrifft sie auch. Daher wurde schnell noch drei Wochen vor der Wahl darüber eine Projektvorstellung abgehalten. Es stellte sich heraus, dass es außer einigen Schlagworten nichts Konkretes seitens der Gemeindevertretung gab. Vielmehr handelt es sich um ein privates Projekt einer gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft, die dem Bürgermeister rasch vor der Wahl eine Bühne für den Wahlkampf bot. Ist das sozial oder ein Wahlgag? Obwohl es bereits seit 10 Jahren das "Haus Helene" gibt, kennt die Gemeindeführung noch immer nicht den Unterschied zwischen "betreutem Wohnen" und "betreubares Wohnen".
"Auch das stimmt nicht", kontert Wodtawa: "Obwohl das Projekt noch nicht fertig ist, gibt es bis jetzt drei Anmeldungen. Bei betreutem Wohnen wäre rund um die Uhr ein Pflegepersonal vorgeschrieben. Das "Haus Helene" war somit nicht gesetzeskonform. Ich habe, als ich das Amt des Bürgermeisters übernahm, ein schweres Erbe angetreten. Die Altbürgermeisterin hat mir die Gemeindefinanzen mit einem Minus von etwa 900.000 Euro hinterlassen. Und puncto der letzten Gemeinderatssitzung. Ich glaube dem Beirat ist der Ernst der Lage nicht bewusst. Es haften alle für die OKOG auch mit ihrem privaten Vermögen. Deshalb bin ich so vorsichtig und hielt mich streng ans Gesetz - keine öffentliche Sitzung!"
Quelle NÖN | Lorenz

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